Medizinische Physik

Aus dem weiten Bereich der medizinischen Physik wird am Grönemeyer Institut für Mikrotherapie vor allem Forschung im Bereich der modernen bildgebenden Verfahren und der elektronischen Signalverarbeitung durchgeführt.

Kernspintomographie

Die Kernspintomographie, auch Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) genannt, ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren zur Darstellung von Organen und Geweben mit Hilfe magnetischer Felder.Die Vorteile der MRT gegenüber anderen bildgebenden Verfahren in der diagnostischen Radiologie sind der exzellente Weichteilkontrast und die freie Schichtpositionierung ohne Beeinträchtigung des untersuchten biologischen Organismus.

Themenbereiche sind:

  • Ortsaufgelöste Kernresonanzspektroskopie (Magnetresonanzspektroskopie, MRS)
  • Kernspintomographie geführte interventionelle Eingriffe (iMRT)
  • Nicht invasive ortsaufgelöste Temperaturmessungen (Thermometrie)
  • Funktionelle Bildgebung des Gehirns (fMRT)

MR Kompatibilitätsmessungen

Mit Hilfe standardisierter Testmethoden werden Instrumente und Implantate, sowie zusätzliche im Kernspintomographen eingesetzte Systeme nach den internationalen, nationalen oder amerikanischen Normen getestet. Diese Tests sind einerseits für die Sicherheit des Patienten zwingend erforderlich (z. B. Temperaturtests bei Implantaten), andererseits sind Störungen in der Bildgebung durch magnetische oder elektromagnetische Effekte auszuschließen.



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