Bandscheibenverkleinerung durch Laserenergie (Perkutane Diskusdekompression = PLDD) oder Radiofrequenzenergie (Nucleoplastie)

PLDD

Behandlungsfelder

Bandscheibenbehandlung bei Bandscheibenvorfall oder -vorwölbung

Bei der Behandlung erkrankter Bandscheiben werden durch die Haut (perkutan) Kanülen und Sonden in die Bandscheibe eingeführt. Ohne große Wunden erfolgt die Therapie unter kombinierter Röntgen-, Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MRT) –Kontrolle. Die Bandscheibenverkleinerung wird in örtlicher Betäubung ohne Vollnarkose durchgeführt.

CT-gesteuerte perkutane Laserdiskusdekompression (PLDD) und Nucleoplastie

Die kombinierte CT- und röntgenbildwandlergesteuerte PLDD und Nucleoplastie sind Maßnahmen zur Verkleinerung und Druckentlastung des Bandscheibenkerns. Dabei wird in örtlicher Betäubung über eine Einführungskanüle eine haarfeine Laser- oder Radiofrequenzsonde in den Bandscheibenkern vorgeführt. Das im Zentrum der Bandscheibe befindliche Gewebe wird dabei erhitzt, verdampft und entfernt. Auch kann Bandscheibengewebe schrumpfen mit der Folge, dass sich der Bandscheibenvorfall etwas zurückzieht und so wieder mehr Platz für das Nervengewebe ist. Anschließend wird der Bandscheibenraum gespült und ein Antibiotikum zum Schutz vor bakteriellen Entzündungen gegeben. Die Kanüle wird dann aus der Bandscheibe entfernt.

 

 

 

 

 

 

 

 


Film Bandscheiben-
verkleinerung

Den Film zur Bandscheiben-
verkleinerung durch Laserenergie
können Sie sich hier ansehen...


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